soziologisch

Themen, die mich bewegen

soziologie heute – AKTUELLE AUSGABE

Werte Leserin, werter Leser,

Wirtschaftskrise, Diskussionen um Vermögensbesteuerung, eine adäquate (Hoch)schulbildung und Missbrauchsfälle haben Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. soziologie heute greift u. a. diese Themen auf und versucht, neue Einsichten und Vorschläge in die Diskussion einzubringen.

So spricht etwa Thomas Druyen, Professor an der Sigmund-Freud-Universität Wien, im Interview mit soziologie heute über die unterschiedlichen Begriffe „Reichtum“ und Vermögen“, verweist auf mediale und ideologische Stereotypen und erläutert, warum es notwendig ist, Philanthropie mit wissenschaftlichen Mitteln zu untersuchen.

Lord Anthony Giddens gilt wohl als einer der bedeutendsten Soziologen der Gegenwart. Im September 2010 hielt er im Zuge der Konferenz „Theological Reflections on Climate Change“ in Cambridge einen Gastvortrag. Elias Remele interviewte ihn für soziologie heute über die „Ankunft in einer neuen Zeit“.

Über die Schule der Zukunft, warum Bildung (über)lebensnotwendig ist und wie sich Österreichs Universitäten dem Ideal einer unbedingten Universität annähern könnte, schreibt Klaus Zapotoczky in seinem Beitrag.

Vor einem Jahr starb Edward Kennedy. War er ein Held oder nur Teil des Clans? Dem sogenannten „Kennedy-Wunder“ geht  Hermann Strasser nach und in der Interviewserie „Soziologie als Beruf“ spricht Christine Schwarz mit Sigrid A. Bathke, der stellvertretender Geschäftsführerin und Leiterin des Arbeitsbereiches Kinder- und Jugendhilfe beim Institut für soziale Arbeit e.V.

Die Verdammung des Taylorismus und die Erklärung, er sei überholt und überwunden, gehört zu den Mantras, die Sozialwissenschaftler unabhängig von Gender und Hintergrund bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit nicht müde werden zu wiederholen. Über die häufig nicht oder nicht sauber erfolgte Trennung zwischen der arbeitswissenschaftlichen Analyse- und Planungsmethode und dem ideologischen Begriff Taylorismus äussert sich Hans-Werner Franz von der Sozialforschungsstelle Dortmund.

Sabrina Böhmer und Martin Lätzel gehen der Frage nach, warum sich Menschen, die nicht der Kirche angehören und diese auch für ihr Lebenskonzept ablehnen, bei der Wahl des Kindergartens bewusst für eine konfessionelle Einrichtung entscheiden und Monika Spethling-Reichhart behandelt in ihrem Beitrag die „Freistellungen“ von Klerikern in der katholischen Kirche als Folge der Vorwürfe von Gewalt- und Sexualdelikten.

Am 4. Dezember 2010 ist der 35. Todestag von Hannah Arendt. Richard Albrecht war auf ihren Spuren unterwegs und berichtet im zweiten Teil seines Beitrages über eine nicht ganz dazugehörende und auch nicht ganz ausgeschlossene politische Soziologin.

Mit „Pro und Contra“ startet soziologie heute eine neue Serie. Der Philosoph Paul Ertl und Chefredakteur Alfred Rammer wenden sich dieses Mal dem Thema Eliten zu.

Wir hoffen, auch dieses Mal Ihr Interesse gefunden zu haben und verbleiben bis zur nächsten Ausgabe mit besten Wünschen

Ihre soziologie heute – Redaktion

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