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		<title>Die Zukunft bewältigen &#8211; neue Aufgaben für SoziologInnen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 05:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[soziologie morgen - von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, Februar 2011) Sehr geehrter Herr Hans B.! Herzlichen Dank für Ihre kritische Stellungnahme, die im August 2010 in soziologie heute erschienen ist.  Es ist also höchste Zeit für meine Stellungnahme. Sie glauben nicht, dass man die Zukunft mit drei Trends einigermaßen erschöpfend beschreiben kann. Sie haben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1300&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>soziologie morgen </strong>- von Hugo Bachinsky (in: <em><strong>soziologie heute</strong></em>, Februar 2011)</p>
<p>Sehr geehrter Herr Hans B.!</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihre kritische Stellungnahme, die im August 2010 in <em><strong>soziologie heute</strong></em> erschienen ist.  Es ist also höchste Zeit für meine Stellungnahme. Sie glauben nicht, dass man die Zukunft mit drei Trends einigermaßen erschöpfend beschreiben kann. Sie haben völlig recht:<br />
1) Wir können die Zukunft überhaupt nicht (erschöpfend) beschreiben. Wir kennen die Zukunft schlicht nicht.<br />
2) Mit drei Trends allein kann keine Entwicklung beschrieben werden. Aber mit drei Trends kann ein Weg (in die Zukunft) angedeutet werden. das habe ich beabsichtigt.</p>
<p>Ich habe nicht behauptet, dass es nicht auch früher Globalisierungstendenzen gegeben hat, so z. B. bei den Ägyptern, den Griechen, den Römern, bei den Portugiesen, Spaniern, Engländern und Franzosen (nicht zuletzt im Zusammenhang mit den Kolonisierungsbemühungen).<br />
Heute sind solche Tendenzen, im Zusammenhang mit den neuen Risken der postindustriellen Gesellschaft wie sie Ulrich Beck in seiner „Risikogesellschaft“ beschrieben hat, in ein neues Stadium getreten, und es kann auch die Politik nicht mehr durch eine Pax Romana oder Pax Americana gelenkt werden, sondern nur mehr weltweit durch eine Pax Universalis. Darauf weist auch die Aussage des Alt-Österreichers Karl W. Deutsch hin, die er schon während des Vietnam-Krieges in den USA gemacht hat und die immer noch gilt: Alle Staaten der Welt, auch die mächtigsten, sind weltweit gesehen in einer „heillosen Minderheitensituation“. Globalisierung gibt es auch im 21. Jh., tritt aber durch die Selbstzerstörungsmöglichkeiten der Menschen, die neuen Umweltgefahren und andere weltweite Probleme in ein neues Stadium. Zugleich hat sich die Schnelligkeit, mit der Ereignisse weltweit bekannt gemacht werden, rasant erhöht und sind Geheimhaltungen heute insbesondere dank des Internets kaum mehr möglich.<br />
Dass Individualisierung und Differenzierung für die Vergangenheit stünden, wie sie behaupten, kann ich nicht nachvollziehen.<br />
Vielleicht meinen Sie – und insofern kann ich Ihnen zustimmen –, dass es beide Tendenzen auch in der Vergangenheit gegeben hat. Einen Meilenstein der Individualisierung stellte die Betonung des Eigenwertes jedes Menschen im Zuge der Renaissance dar. Aber die egozentrischen Tendenzen, einschließlich einer gewissen Asozialisierung und Entsolidarisierung zeichnet die jüngste Entwicklung aus.<br />
Bezüglich der zunehmenden Differenzierung und der Steigerung der Komplexität in der Gesellschaft kann ich mich auf Niklas Luhmann berufen, der diese Tendenzen als das Kennzeichen der modernen Gesellschaft bezeichnet hat. Luhmann betont auch die Notwendigkeit der Reduktion von Komplexität und hat dazu einige interessante Vorschläge gemacht.<br />
Der Bereich der Ökologie im umfassenden Sinn unter Einschluss der psychischen und sozialen Umwelt ist unser Lebensraum und muss gepflegt werden, wenn wir überleben wollen.<br />
Heute und noch mehr morgen kann die Soziologie nicht auf quantitative Methoden beschränkt werden, sondern ist die Auseinandersetzung mit Qualitäten nötig. In der 13. Auflage seiner „Methoden der empirischen Sozialforschung“ hat Atteslander die Notwendigkeit beider methodischen Zugänge und ihrer Verknüpfung eindrucksvoll gezeigt.<br />
Mein Ziel ist global denken, sozial handeln – wie Dieter Schulte, der frühere Präsident des Deutschen Gewerkschaftsbundes dies betont hat – in einer ökologisch überlebensfähigen, d.h. auf die Erkenntnisse der Soziologie angewiesenen und aufbauenden Welt. Der Soziologie von morgen stellen sich große, unverzichtbare Aufgaben für das Überleben einer Weltgesellschaft. Die Soziologen müssen sich diesen Aufgaben stellen und versuchen, sie bestmöglich wahrzunehmen.</p>
<p>Mit besten Grüßen                                            </p>
<p>Hugo Bachinsky</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1300/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1300/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1300&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Deprivation</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 07:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Sozialwissenschaftliches I von Richard Albrecht In der sozialwissenschaftlichen Begriffssprache schließt Deprivation an das Bedeutungsfeld von Verlust, Mangel und Entbehrung an. Relative Deprivation meint seit den historisch-empirischen Studien von Runciman (1972) und Townsend (1979) zur Armut in Großbritannien nicht mehr traditionelle Formen von Armut und Verelendung, sondern zeitgenössische, Formen und Praxen ökonomisch begründeter kultureller Ausgrenzung und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1289&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sozialwissenschaftliches I</strong></p>
<p><em><strong>von Richard Albrecht</strong></em></p>
<p>In der sozialwissenschaftlichen Begriffssprache schließt Deprivation an das Bedeutungsfeld von Verlust, Mangel und Entbehrung an. Relative Deprivation meint seit den historisch-empirischen Studien von Runciman (1972) und Townsend (1979) zur Armut in Großbritannien nicht mehr traditionelle Formen von Armut und Verelendung, sondern zeitgenössische, Formen und Praxen ökonomisch begründeter kultureller Ausgrenzung und sozialer Ausschließung vom vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum und gegebenen Möglichkeiten zur Bedürfnisbefriedigung. Dies schließt auch psychosoziale Bedürfnisse, z. B. nach subjektiver Anerkennung oder Wertschätzung, ein. Entsprechend meint psychische Deprivation besondere subjektive Wirksamkeiten allgemeiner sozialer Mängellagen auf die Lebensweise von Individuen, denen wesentliche und sozial akzeptierte Formen alltäglicher Lebensführung entzogen sind. Das umfassende sozialwissenschaftliche Leitkonzept relativer Deprivation<br />
wird in der kritischen Armutsdiskussion angewandt, etwa um zunächst unsichtbare existentielle Mängellagen zu erkennen, empirisch zu dimensionieren und für Armutsberichte zu quantifizieren.<br />
Townsend meint mit relativer Deprivation «das Fehlen oder die Verknappung von Nahrungsmitteln, Annehmlichkeiten, soziokulturellen Standards&#8217;, Dienstleistungen und Handlungsformen, die eine Gesellschaft kennzeichnen und allgemein vorhanden sind. Die Menschen, die diese Lebensbedingungen, welche erst Gesellschaftsmitglieder ausmachen, nicht haben und denen sie fehlen, leben in Armut» (1979).<br />
Wie auch immer wissenschaftlich über empirische Bestimmungen aller historisch-konkreter relativer Deprivation und damit der Armutsgrenze gestritten werden mag &#8211; entscheidendes Merkmal des Konzepts ist die soziale Ausschließung von Menschen von gesellschaftlichen Lebenschancen, sozialen Lebensformen und kulturellen Handlungspraxen.</p>
<p><em>(Quelle: Psychologische Grundbegriffe. Ein Handbuch. Hg. Siegfried Grubitsch / Klaus Weber. Reinbek: Rowohlt,</em><br />
<em>1998, S, 99 [ = rowohlts enzyklopädie 55588]. &#8211; Zur WeiterLese: Runcilnan, W. C. (1972), Relative Deprivation</em><br />
<em>und Social Justice. Harmondsworth; Townsend, P. (1979), Poverty in the United Kingdom. Harmondsworth;</em><br />
<em>Walper, S. (1988). Familiäre Konsequenzen ökonomischer Deprivation. München / Weinheim; Albrecht, R., Von</em><br />
<em>den Selbstheilungskräften zu den Selbstabschaffungstendenzen des Marktes. Zur Kritik des real-existierenden</em><br />
<em>Kapitalismus; in: Gewerkschaftliche Monatshefte (GMH) 8/1991, S. 508-515 -&gt;</em><br />
<em><a href="http://www.forced-labour.de/archives/1267#more-1267">http://www.forced-labour.de/archives/1267#more-1267</a>; Albrecht, R., Alte Armut &#8211; Neue Armut. Theoretische und empirische Aspekte</em><br />
<em>des Pauperismus; in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung,</em><br />
<em>42 (2006) 2/3: 145-161 -&gt; <a href="http://www.forced-labour.de/wp-content/uploads/2008/10/alte-neue-armut-dra-2008-23-p.pdf">http://www.forced-labour.de/wp-content/uploads/2008/10/alte-neue-armut-dra-2008-23-p.pdf</a></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1289/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1289/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1289&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Theatralische Kulissenkultur</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 07:35:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mediengeschichtlicher Hinweis nach Hannah Arendt von Richard Albrecht Als politische Wissenschaftlerin hatte sich Hannah Arendt (1906-1975) auch politikgeschichtlich im Zusammenhang mit ihrer Deutung des Status gesellschaftlicher Paria(h)s mit Prominenz als medienvermittelter Bekanntheit und „Berühmtheit“ beschäftigt. Sie sah die Begründung in dem, was sie operettenhafte „theatralische Kulissenkultur“ der „Kulturberufe“ im allgemeinen und des „Theaterwesens“ im besonderen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1286&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mediengeschichtlicher Hinweis nach Hannah Arendt</strong></p>
<p><em><strong>von Richard Albrecht</strong></em></p>
<p>Als politische Wissenschaftlerin hatte sich Hannah Arendt (1906-1975) auch politikgeschichtlich im Zusammenhang mit ihrer Deutung des Status gesellschaftlicher Paria(h)s mit Prominenz als medienvermittelter Bekanntheit und „Berühmtheit“ beschäftigt. Sie sah die Begründung in dem, was sie operettenhafte „theatralische Kulissenkultur“ der „Kulturberufe“ im allgemeinen und des „Theaterwesens“ im besonderen nannte und was später das „Starwesen“ Hollywoods ausmachen sollte, schon „vor seiner Verbreitung durch den Film“ in der Vorkriegsmetropole Wien und der „Kulissenkultur in Österreich […] vollständig vorgebildet“ und kritisierte die sich immer dann, wenn „das Theater<br />
als Realität“ gilt, ergebende „Verkehrung und Verwechslung von Sein und Schein“: der mimischtheatrale „Maßstab der Größe ist ausschließlich der gegenwärtige Erfolg“. Jeder aufs Jetzt und Hier verkürzte „gegenwärtige Erfolg“ im „Kulturbetrieb“ verwechselt – so Arendt – auch „die Bedeutung von Autoren mit der Auflageziffer ihrer Werke“. Was sich als „Elite der Auserwählten“, „Kaste berühmter Männer“ und „Gesellschaft der Berühmten“ selbst verstehe und im „Kulturbetrieb“ dargestellt werde &#8211; sind nach Arendt „gesellschaftlich gesehen [...] Parias“:<br />
„Der Ruhm, der Erfolg, war ein Mittel gesellschaftlich heimatloser Menschen, sich eine Heimat, sich eine Umgebung zu schaffen.“<br />
Insbesondere jüdische Schauspieler, Künstler, Intellektuelle, Autoren und Publizisten bedurften als „gesellschaftliche Paria“ des „schützenden Kleides des Ruhmes“ als „eine Art Heimatrecht in der internationalen Elite der Erfolgreichen“. Auch diese Zugehörigkeit erwies sich jedoch als Illusion. Die „internationale Gesellschaft der Berühmten“ wurde „das erste Mal im Jahr 1914 zersprengt, bevor sie 1933 endgültig unterging.“(1)</p>
<p><em>(1) Hannah Arendt, The World of Yesterday [1944]; zitiert nach: Die verborgene Tradition. Acht Essays.</em><br />
<em>Frankfurt/Main 1976: 74 ff., hier 83 f.; The Origins of Totalitarism [1951]; zitiert nach der letzten erweiterten</em><br />
<em>deutschsprachigen Ausgabe: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. München-Zürich</em><br />
<em>1986: 102 ff., hier 106; vgl. auch Gustav Eichheiser, Kritik des Erfolges. Eine soziologische Untersuchung.</em><br />
<em>Leipzig 1930; Richard Albrecht, „Das totalitäre Phänomen“: Zur politischen Soziologie des Totalitarismus</em><br />
<em>der deutsch-jüdischen Autorin Hannah Arendt; in: soziologie heute 3 (2010) 12: 32-35;</em><br />
<em>ibid. (2010) 13: 36-38</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1286/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1286/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1286&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wann-wenn nicht jetzt? Wo-wenn nicht hier?</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 21:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8222;schienen&#8220;-gebundene Autoverkehrsleitsystem als Leitkonzept zukünftiger (groß-) städtischer Verkehrssysteme von Wilma Ruth Albrecht Dieser Beitrag ist eine erste Skizze. Sie könnte auch unter der Überschrift Zukunftsvision Stadtverkehr stehen. Es geht in der Tat um ein neues städtisches und sicherlich zuerst in-Großstädten zu erprobendes Verkehrs(leit)system. Das bedeutet nicht nur ein allgemeines planungsbezogenes Denken in Perspektiven und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1279&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das &#8222;schienen&#8220;-gebundene Autoverkehrsleitsystem als Leitkonzept zukünftiger (groß-) städtischer Verkehrssysteme</strong></p>
<p><span style="color:#ff0000;"><em><strong>von Wilma Ruth Albrecht</strong></em></span></p>
<p>Dieser Beitrag ist eine erste Skizze. Sie könnte auch unter der Überschrift Zukunftsvision Stadtverkehr stehen. Es geht in der Tat um ein neues städtisches und sicherlich zuerst in-Großstädten zu erprobendes Verkehrs(leit)system. Das bedeutet nicht nur ein allgemeines planungsbezogenes Denken in Perspektiven und im speziellen die Annäherung an ein perspektivisches MetaSystem zur Verkehrsproblematik, die immer das gegenständliche raum-zeitlich bezogene Bewegungs-und Moblitätsfeld bezielt. Dies meint auch: Durch Veränderungen bisheriger Sichten eine Perspektive zu entwickeln, die über den systemisch-technisch-gegenständlichen Bereich hinausweist und Menschen mobilisieren will. Hier: für ihre neue offene Zukunft als Teilnehmer/innen am städtischen Verkehrsgeschehen. Und drittens meint diese Perspektive, wie ich früher am Beispiel der Raumplanung gezeigt habe, für Planungswissenschaftler/innen selbst:&#8220; Die Subjekt-Objekt-Spaltung wird erst dauerhaft und wirksam aufgehoben werden können, wenn das lebendige Subjekt schon in der gedanklichen Vorwegnahme dessen. was für möglich und wünschenswert für die Vielen gehalten wird. zu seinem Recht kommt. &#8222;</p>
<p><strong><a href="http://soziologisch.files.wordpress.com/2010/09/wilma-ruth-albrecht-statt-auto-leitkonzept-1991-c2b22010.pdf" target="_blank">HIER</a></strong> geht es zum Gesamttext.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1279/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1279/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1279&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zu Klären bleibt &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, August 2010) Soziologie kann dann und dort morgen von Bedeutung sein, wenn es den Soziologen gelingt, ihren (kleinen) Beitrag zum (großen) Haus der Soziologie zu präzisieren, ihn verlässlich zu gestalten und mit den Beiträgen anderer zu vernetzen. Damit dies gelingen kann, sind folgende Voraussetzungen (immer wieder) für jeden Soziologen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1272&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#ff0000;">von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, August 2010)</span></strong></p>
<p>Soziologie kann dann und dort morgen von Bedeutung sein, wenn es den Soziologen gelingt, ihren (kleinen) Beitrag zum (großen) Haus der Soziologie zu präzisieren, ihn verlässlich zu gestalten und mit den Beiträgen anderer zu vernetzen.</p>
<p>Damit dies gelingen kann, sind folgende Voraussetzungen (immer wieder) für jeden Soziologen persönlich, aber auch für alle Gruppen von Soziologen und für Institutionen der Soziologie zu klären und öffentlich zu machen:</p>
<p>1) An welchem Teilgebiet (welchen Teilgebieten) des gesellschaftlichen Geschehens arbeite ich? Welche Methoden verwende ich? Wie und von wem wird meine Vorgangsweise kontrolliert und überprüft, wie stellt sie sich der Kritik?</p>
<p>2) Wie ist dieses – sich immer weiter differenzierende Teilgebiet in größere Gesamtheiten einzuordnen?</p>
<p>3) Welche (unterschiedlichen) Ordnungsvorstellungen gibt es?</p>
<p>4) Wie ist meine Ordnungsvorstellung mit anderen Ordnungsvorstellungen verknüpfbar? Welche Widersprüche gibt es?</p>
<p>5) Mit welchen Soziologen, soziologischen Gruppen, Institutionen der Soziologie bin ich vernetzt?</p>
<p>6) Was braucht es, dass SoziologInnen und soziologische Forschungsinstitutionen vertrauenswürdig werden und auf diese Weise die Komplexität soziologischen Arbeitens reduziert wird?</p>
<p>7) Welche Verfahren sollten benutzt werden, um Legitimation aufzubauen?</p>
<p>8) Was kann „soziologie heute“ empfohlen werden, damit sich Soziologie morgen entfalten kann?</p>
<p>Wer hat andere Vorschläge, wer will sich den aufgeworfenen Fragen stellen?</p>
<p>Ihr Hugo Bachinsky</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1272/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1272/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1272&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wider eine Asozialität von Soziologen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 15:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, Juni 2010) Der Neoabonnent Raffael Hiden hat sich in interessanter Weise am SoziologInnen-Diskurs beteiligt (siehe http://soziologisch.wordpress.com). Auch er sieht Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung als interdependente und sich gegenseitig ergänzende Prozesse, die nicht autopoietisch sind. Im Beitrag werden einige Behauptungen aufgestellt, die weiter diskutiert werden sollten: 1) Wahrnehmen können wir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1268&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color:#ff0000;">von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, Juni 2010)</span></strong></p>
<p>Der Neoabonnent Raffael Hiden hat sich in interessanter Weise am SoziologInnen-Diskurs beteiligt (siehe <a href="http://soziologisch.wordpress.com">http://soziologisch.wordpress.com</a>). Auch er sieht Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung als interdependente und sich gegenseitig ergänzende Prozesse, die nicht autopoietisch sind.</p>
<p>Im Beitrag werden einige Behauptungen aufgestellt, die weiter diskutiert werden sollten:<br />
1) Wahrnehmen können wir nur durch Vergleichen. Dieses Thema wird für den SoziologInnen-Diskurs vorgemerkt. Wer will schon einen Beitrag leisten?<br />
2) Globalisierung soll nicht auf den ökonomischen Bereich beschränkt werden, sondern parallel dazu ist es notwendig, „von kultureller, politischer, sportlicher, wissenschaftlicher etc. Globalisierung zu sprechen und diese Teil- oder Subbereiche autonom von einander zu analysieren. (Das Werkzeug dazu ist die Luhmannsche Gesellschaftstheorie, als holistische Erfassung der sozialen Wirklichkeit)“. Dieser Behauptung einer Notwendigkeit, Teilaspekte der Globalisierung „autonom von einander“, d.h. getrennt von einander, analysieren zu müssen, ist zu widersprechen. Ich sehe auch in der Luhmannschen Gesellschaftstheorie keine „holistische Erfassung der sozialen Wirklichkeit“, sondern einen dringend ergänzungsbedürftigen theoretischen Ansatz. Wer hat an diesem Themenbereich Interesse?<br />
3) „Jegliche Art von wissenschaftlicher Vorhersage“ ist zum Scheitern verurteilt. „Deshalb erscheint eine derartige Erschaffung einer Realutopie als Zeitverschwendung“. Hiden macht keinen Alternativvorschlag, plädiert sozusagen lediglich für Unterlassung. Wem wird dann die (Zukunfts-)Planung überlassen? Dem muss widersprochen werden: Wissenschaftlich fundierte Gesellschaftspolitik ist eng mit soziologischen Diagnosen zu verknüpfen. Wir müssen uns einmischen. Wer will mitgestalten?<br />
4) Die „Kompetenz und Performanz der Soziologie in der gegenwärtigen Diskussion… wird ihr den Rang als Königs- bzw. Königinnendisziplin“ einräumen. Auch in der Wissenschaft wird es künftig keine Königsdisziplinen mehr geben, sondern ein problemorientiertes Zusammenwirken aller, die zum jeweiligen Problem etwas zu sagen haben.  Die „Gesellschaft wird ebenso wenig der Soziologie gehören wie die „Gesundheit“ den medizinischen Wissenschaften. Wer will die Soziologie als Königs- bzw. Königinnendisziplin verteidigen?</p>
<p>Die Zukunft der Soziologie wird eine Soziologie des Brückenbauens sein &#8211; nicht nur zwischen Makro- und Mikrosoziologie, sondern auch zwischen jedem Inhaltsbereich der sog. Bindestrich-Soziologien und ihren soziologischen Betrachtungsweisen und zwischen der Soziologie und anderen Wissenschaften. Das wird Sprachprobleme mit sich bringen und Übersetzungsgeschick erfordern. Jede Wissenschaft &#8211; auch die Soziologie &#8211; ist ein „work in process“, eine ständig neue, mühevolle Arbeitsleistung, die nie aufhört. Dazu wird Durchhaltevermögen benötigt, aber auch Kommunikationsfähigkeit gefordert.<br />
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ hat Watzlawick gesagt, aber es gibt viele schlechte Kommunikationsstile und wenig brauchbares Kommunikationsverhalten. Voraussetzung jeder gelingenden Kommunikation ist das Bemühen um Wahrhaftigkeit. Alle, auch die Soziologen, sollten versuchen – wozu uns Vaclav Havel eingeladen hat – in der Wahrheit zu leben.</p>
<p>Ihr Hugo Bachinsky</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1268/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1268/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1268&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Der SoziologInnen-Diskurs ist notwendig (soziologie morgen)</title>
		<link>http://soziologisch.wordpress.com/2010/04/09/der-soziologinnen-diskurs-ist-notwendig-soziologie-morgen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 17:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Hugo Bachinsky (in: soziologie heute, April 2010) Von LeserInnen wurde darauf hingewiesen, dass die drei angesprochenen (Zukunfts)Trends, Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung vor allem unter zwei Aspekten gesehen werden sollen, nämlich einerseits in ihren Verknüpfungen und andererseits sowohl von ihren Chancen und Möglichkeiten als auch von ihren Einschränkungen und Gefährdungen her. Leider sind bisher keine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1260&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>von Hugo Bachinsky</strong> (in: soziologie heute, April 2010)</em></p>
<p>Von LeserInnen wurde darauf hingewiesen, dass die drei angesprochenen (Zukunfts)Trends, Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung vor allem unter zwei Aspekten gesehen werden sollen, nämlich einerseits in ihren Verknüpfungen und andererseits sowohl von ihren Chancen und Möglichkeiten als auch von ihren Einschränkungen und Gefährdungen her. Leider sind bisher keine weiteren Anregungen eingelangt, aber das wird sicher noch kommen.</p>
<p>Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung sind nicht nur eng miteinander verknüpft, sondern können auch nur im Gespräch von vielen adäquat erfasst werden.<br />
Globalisierung muss dabei weit gesehen werden und darf nicht auf den Wirtschaftsbereich beschränkt gesehen werden, denn dies bedeutet Endstation, wie William Greider schon 1997 gewarnt hat und im deutschen Untertitel zu seinem Buch „One World, Ready or Not“ befürchtet hat: „Der Kapitalismus frisst seine Kinder“.</p>
<p>Zwei Behauptungen oder Thesen können vielleicht die Ziele einer Soziologie morgen bezüglich dieser Trends andeuten:</p>
<p>1) Diese drei Haupttrends &#8211; Globalisierung, Differenzierung und Individualisierung -  sind dann verträglich zu gestalten, wenn es gelingt, sie sozial bzw. gesellschaftlich auszubalancieren.</p>
<p>2) Dieses Ausbalancieren bzw. das Schaffen von Ausgewogenheit kann langfristig und nachhaltig nur durch die Formulierung von Realutopien geleistet werden, in denen diesen Haupttrends mögliche Gegenpole gegenübergestellt werden.</p>
<p>Bei der Globalisierung gibt es bereits solche Ansätze durch Betonung von lokalen Besonderheiten, die dann zur Glokalisierung vereinigt werden, etwa im Sinne von „global denken, lokal handeln“.</p>
<p>Bei der Differenzierung könnte ein Ansatz von Inklusion aller Differenzierungen zu einem schlagkräftigen Ganzen gefunden werden -  im Sinn von „alle einschließen und zwischen allen differenzieren“.</p>
<p>Der Individualisierung könnte als Gegenpol die soziale Gemeinschaft gegenübergestellt werden &#8211; im Sinne von „die vielen Einzigartigkeiten zum Wohle aller in die Gemeinschaft einbringen“.</p>
<p>Alle LeserInnen werden dringend gebeten, realutopische Ansätze zu formulieren und zur Diskussion zu stellen, damit alle diskutiert werden und das Beste behalten wird.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1260/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1260/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1260&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Geld, Macht und Eliten &#8211; eine unheilige Allianz?</title>
		<link>http://soziologisch.wordpress.com/2010/04/09/geld-macht-und-eliten-eine-unheilige-allianz/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[von Bernhard Martin (in: soziologie heute, April 2010) Georg Simmel („Philosophie des Geldes“) und Emile Zola („Das Geld“) haben bis dato gültige Betrachtungen über den kulturellen Stellenwert von Geld in der europäischen Moderne hinterlassen. Wobei des einen Lebensphilosophie und des anderen literarisch dokumentierte Spekulation in zeitlos wahrhaftiger Kulturkritik enden: Geld als Gott. – Und die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1258&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>von Bernhard Martin</strong> (in: soziologie heute, April 2010)</em></p>
<p>Georg Simmel („Philosophie des Geldes“) und Emile Zola („Das Geld“) haben bis dato gültige Betrachtungen über den kulturellen Stellenwert von Geld in der europäischen Moderne hinterlassen. Wobei des einen Lebensphilosophie und des anderen literarisch dokumentierte Spekulation in zeitlos wahrhaftiger Kulturkritik enden: Geld als Gott. – Und die Eliten dieser globalisierten Welt mehren götzengleich mit aller Macht ihr Geldkapital. Die Finanz- und Wirtschaftskrise in den Staaten gilt – reduktionistisch betrachtet – als ursächliches Versagen der (westlichen) Machteliten. In ihren systembeherrschenden Funktionen werden sie der ethischen Verantwortung, finanzielle Verwerfungen politisch abzufedern, nur theoretisch gerecht. In der Praxis zahlen Mittelstand und Volk die Rechnung. – Demokratie und Republik werden durch Klientelismus und Nepotismus pervertiert.</p>
<p>Aus der allgemein wenig erfreulichen (Nachrichten-)Lage zur Republik stechen zwei Symptome Menetekel-artig heraus. – Zur Wahl des Bundespräsidenten im kommenden April sollte der Kandidat von eigener Gnade, Ulrich Habsburg-Lothringen, antreten dürfen. Lediglich die SPÖ trat dem plötzlichen ÖVP-Vorstoß, im Verfassungsausschuss des Parlaments die Zuerkennung eines passiven Wahlrechts für Angehörige der Familie Habsburg noch vor der Wahl vorzubereiten, entgegen. Man fragt sich: verteidigt die Sozialdemokratie wirklich das Staatsvermögen vor den Restitutionsansprüchen der ehemaligen Personalunion Österreichs – oder soll nur die Wiederwahl von „Ersatzkaiser“ Heinz Fischer sichergestellt werden?</p>
<p><strong>Eliten und Macht in Europa<br />
</strong>Neben undurchsichtigen Banken-Skandalen zeigt auch die politische Begleitmusik der Causa „Waffen-Graf“ Alfons Mensdorff-Pouilly, dass für „die Elite“ und ihre Büttel die Unschuldsvermutung doppelt gilt. – Auch der bekennende Landwirt Mensdorff-Pouilly dürfte George Orwells „Farm der Tiere“ bestens kennen: Das animalistische Gebot „Alle Tiere sind gleich“ wird in der Parabel durch die herrschenden Schweine mit dem Zusatz „aber manche sind gleicher“ ausgehebelt.</p>
<p>Der deutsche Soziologe und Elitenforscher Michael Hartmann hat 2007 einen internationalen Vergleich über Eliten in Europa veröffentlicht – die Daten seiner Sekundäranalyse umfassen insbesondere Eliten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Justiz. Höchst bemerkenswert sind seine Folgerungen über die „Verlierer-Nationen“ Deutschland und Österreich, wo nach 1945 eine Restauration von (faschistisch geprägten) Eliten erfolgt ist. Mit Abstrichen geschah dies auch in Italien, wo jedoch noch vor Kriegsende eine schlagkräftige Opposition auftrat.</p>
<p>Bezeichnend sind Hartmanns Ausführungen dahingehend, dass in den genannten Ländern sowie in den Benelux-Ländern ein Elite-Status nicht in Folge der Absolvierung von Elite-Bildungseinrichtungen erlangt wird sondern aus dem klassenspezifischen Habitus heraus behauptet wird. – Quasi als ob der Besuch der – subventionierten (und korrumpierten) – Salzburger Festspiele/Osterfestspiele die Eliten-Zugehörigkeit schon sicherstellt.<br />
  <br />
Es überrascht wenig, dass lediglich die vier Skandinavier umfangreiche Studien über Funktionseliten im Staat (zuletzt 2004) beauftragten, während alle anderen westeuropäischen Staaten keine soziologischen Untersuchungen über ihre Eliten haben1). Für Eliten ist wesenhaft, dass sie sich vor (demokratischer) Kontrolle abschotten.</p>
<p><strong>Restauration statt Reform<br />
</strong>Die sehenswerte Ausstellung des Museums Wien „Kampf um die Stadt – Politik, Kunst und Alltag um 1930“ hat gezeigt, wie kulturelle Differenzierung – etwa in Wehrstand (Adel), Lehrstand (Klerus) und Nährstand (Bauern, Handwerk, Händler) – in die Sackgasse des christlichen Ständestaates führte. Damals wie heute sind Funktionseliten habituell von ihrer normierenden Macht des Faktischen berauscht, was demokratiefeindliche soziale Tatsachen im Staat reproduziert.</p>
<p>Geringe soziale und wirtschaftliche Mobilität ist die historische Konsequenz. Zumal in Österreich und nicht nur im Proporz-dominierten politischen Raum sondern auch in Verwaltung und Justiz: In der Ministerialverwaltung haben im Beobachtungszeitraum von 1979 bis 1995 nur 14 von 298 Abteilungsleitern „ihr“ Ministerium gewechselt2).</p>
<p>Wie nach der Monarchie das liberale Bildungsbürgertum von politischer Macht fern gehalten und sozialistische Bewegungen unterdrückt wurden, so werden heute unabhängiges Unternehmertum und zivilgesellschaftliche Organisationen gegängelt. Ein klientelistischer Kammer- und Verbändestaat, der sich fehlende demokratische Legitimität und gesellschaftliche Verantwortung von Regierung und Parlament verfassungsrechtlich absichern lässt.</p>
<p><strong>Ein Silberstreif am Horizont?<br />
</strong>Dass strukturelle Demokratie-Defizite und Staatsversagen korrelieren (nicht selten zum Vorteil privilegierter Klientel), tritt in Griechenland aktuell am deutlichsten zu Tage: Ein EU-Mitgliedsstaat, in dem jeder vierte im öffentlichen Dienst beamtet ist. Aufgrund eklatanten Elitenversagens wurde nun eine gemeinschaftsrechtliche Souveränitätsausübung für die griechische Finanz-, Sozial- und Wirtschaftspolitik notwendig. Über den Stabilitäts- und Wachstumspakt der Europäischen Währungsunion hinaus scheint eine „EU-Wirtschaftsregierung“ – wie aktuell von Frankreich und Deutschland thematisiert – unumgänglich, auf dass korrumpierte nationale Regierungen (und Eliten) gemäß internationalen Gerechtigkeitsstandards handeln.    </p>
<p>Denn auch Krisen und zahllose Skandale dürften an der elitären Selbstbedienung an Staat und Steuermitteln nichts ändern. – Schon Vilfredo Pareto („Kreislauf der Eliten“) war da begründet skeptisch. Es liegt in der Natur konservativer (Familien-)Verbände ihren Status zu erhalten, um die „Erbpacht“ zu sichern. Dagegen helfen nur Revolutionen. Doch derlei Anstöße zu demokratischer Entwicklung im Staat scheinen seit 1968 vorbei bzw. waren im untertänigsten Österreich nie erfolgreich. Von außen bleibt nur die Hoffnung EU doch gegen diese wird das Gezeter der „Krone“ immer lauter.</p>
<p><em>Literatur:<br />
1) Hartmann M., Eliten und Macht in Europa – Ein internationaler Vergleich, 2007 Campus Verlag, Frankfurt/Main, S. 23<br />
2) Ebd., S.143</em></p>
<p><em>Dr. Bernhard Martin ist freischaffender Mediensoziologe in Wien.</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1258/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1258/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1258&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Am Ende der Staat &#8211; oder der Staat am Ende?</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>von Bernhard Martin</em></strong> (in soziologie heute, Februar 2010)</p>
<p>Im strukturell sich zunehmend verschuldenden und politisch dysfunktionalen Staate Österreich erfordern drückende Refinanzierungszwänge noch in dieser Legislaturperiode einschneidende Reformen in der Staatlichkeit. Heftige Grabenkämpfe zwischen Bund und Ländern behindern in der Republik seit Jahr und Tag die Entwicklung zu einem liberalen und demokratischen Staat. Gerade nach dem EU-Beitritt 1995 liegt es politisch auf der Hand, mindestens eine Verwaltungsebene (Bezirk, Gemeinde, Land, Bund, EU) einzusparen. Allerdings würde keine Partei ohne Zwang das Reformziel Abschaffung der neun Landesregierungsapparate betreiben. Denn dafür würde jeder von der veröffentlichten Meinung in die politische Versenkung „campaigned“. Es liegt daher am Demos als Souverän zu entscheiden, welche Staatlichkeit geschaffen werden soll.</p>
<p>Im Arbeitsprogramm der gegenwärtigen österreichischen Bundesregierung ist das Ziel einer Staats- und Verwaltungsreform wieder einmal enthalten. Die Thematik wird schon seit den 1960er Jahren in diversen Kommissionen juristisch und politisch diskutiert. – Bisherige Beratungen brachten jedoch nicht den großen Wurf zur Erneuerung der Republik Österreich. Erhoffte Effizienzgewinne sowie beträchtliche Einsparungen in der Staatsbürokratie blieben aus. Auch im Österreich-Konvent für eine Staats- und Verfassungsreform kreißten vor einigen Jahren die Berge – allein: Österreich steht vor den globalen Herausforderungen noch immer auf konstitutionell klapprigen Beinen. Das für die Bürger kaum überschaubare Flickwerk an Verfassungsrecht – teils noch aus der Monarchie stammend – wird entgegen aller Erfordernisse der Zeit von einer Verwaltung gehütet, deren Beamtengewerkschaft im Staat nahezu allmächtig ist. – Klassische Voraussetzungen für eine berechtigte Revolution gegen ein Ancient Régime, wenn jenes in Österreich nicht schon 1918 gescheitert wäre. </p>
<p>Subsidiaritätsprinzip<br />
Der Widerstand, ganze Gebietskörperschaften bzw. auch nur eine Verwaltungsebene einzusparen, kommt vor allem aus den politischen Parteien, Gewerkschaften und Berufs- bzw. Standesvertretungen. Reformen innerhalb des EU-Reformvertrages wären aber höchste Zeit. Die dafür gleichsam als Blaupause vorgesehene Subsidiarität kann nicht nur für das Verhältnis zwischen EU und Mitgliedsstaat heran gezogen werden. Es eignet als Prinzip auch zur innerstaatlichen Kompetenzordnung zwischen den Gebietskörperschaften. Souveränitätsverluste sind nicht zu befürchten, weil in allen supranationalen Regelwerken gemeinschaftliche Souveränitätsausübung vorgesehen ist. Lediglich realitätsferner Absolutismus ist in einer multilateralen und pluralistischen Weltgemeinschaft zum Abdanken verurteilt.<br />
Die Europäischen Verträge mit ihren Grundfreiheiten sowie die Menschenrechtskonvention beinhalten den Rahmen für das Verhältnis zwischen Staat und Privat in den Mitgliedsstaaten. Um regionale bzw. soziokulturelle Unterschiede zu bewahren bedarf es weder Berufspolitik auf allen Ebenen noch eines überdimensionierten, sündteuren Berufsbeamtentums. – In der Säkularisation sind Folklore und Kultus Privatsache. Grundsätzlich gilt es den klassischen Satz: „So viel Staat wie notwendig, so wenig wie möglich“ in gemeinschaftliche Modelle umzusetzen. Dies bedeutet, dass zunehmend auch private und zivilgesellschaftliche Verbände Aufgaben erledigen, welche bislang von Regierungsorganisationen reguliert, garantiert und auch geleistet wurden.<br />
Etwa analog zur EU-Dienstleistungsrichtlinie, die in Österreich bis dato noch ihrer Umsetzung harrt – können bislang öffentlich-rechtlich geleistete Dienste künftig auch privatwirtschaftlich erbracht werden. Hier bestehen in Österreich weiterhin große Hindernisse für stärkere zivilgesellschaftliche Partizipation. Längst schon wäre es möglich gewesen, z.B. Bezirkshauptmannschaften abzuschaffen und deren Kompetenzen den Gemeinden bzw. an privatwirtschaftlich organisierte Dienstleister zu übertragen.</p>
<p>Überholte Zwangsmitgliedschaft<br />
Während im anglo-amerikanischen Raum in den 1980er Jahren weitreichende Deregulierungen vor allem im Finanzsektor sowie Steuersenkungen (Stichwort: „Reagonomics“) mit weltweiten Auswirkungen unumkehrbar eingeleitet wurden, strotzen in Österreich weite Teile der Privatwirtschaft vor behördlichen Auflagen bzw. Zugangsbeschränkungen, die für internationale Anbieter kaum durchschaubar und für Konsumenten mangels Wettbewerb kaum Mehrwert bringen.<br />
Die als „Sozialpartnerschaft“ bekannte Ursache für die überregulierte Sozial- und Wirtschaftsordnung entspricht einer in den 1930er Jahren von der römisch-katholischen Kirche aufgrund der päpstlichen Enzyklika „quadragesima anno“ inspirierten Sozialordnung. Im autoritären Ständestaat wurde diese gegen die Prinzipien des politischen Liberalismus in Stellung gebracht und in der Zweiten Republik quasi restauriert. Die österreichische Sozialpartnerschaft ist heute in der westlichen Welt einmalig (anachronistisch) in ihrem Vernetzungsgrad. Im Sozial- und Wohlfahrtsstaat wurde der Schutzschirm des Staates gegen vermeintlich destabilisierend wirkende, globale Einflüsse auf nahezu alle Lebensbereiche ausgeweitet und hat die Grenzen nachhaltiger Finanzierbarkeit längst überschritten. Dieses System ist durch die Liberalisierung weiter Teile der Märkte – analog zu EU-Richtlinien – sowie der Gesellschaft schrittweise abzuschaffen. – Von der  gegenwärtigen Regierung ist dies allerdings nicht zu erwarten da diese als eine ihrer ersten Taten nach Angelobung die gesetzliche Zwangsmitgliedschaft in den Verfassungsrang gehoben hat.<br />
Solange Wirtschaft und Gesellschaft vom postfaschistischen Sozial- und Wohlfahrtsstaat derart zwangsverwaltet bleiben, droht der Aufbau zu einem liberal-demokratischen Staat auch in der Zweiten Republik zu scheitern. Selbst Internet und globale Transformationen können den notwendigen kollektiven Bewusstseinswandel, der die Menschen hierzulande aus ihrer „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) befreit, nur schwerlich zum Durchbruch verhelfen. Wahlfreiheit und aufgeklärte Eigenverantwortung als zentrale Aspekte eines freien Menschen fallen in Österreich geradezu unter deviantes Verhalten.</p>
<p>EU und Privatisierung<br />
Angesichts zahlloser Skandale muss befürchtet werden, dass die institutionalisierte Politik in Österreich zu keiner Erneuerung fähig ist. Das Verfassungsprinzip von checks &amp; balances funktioniert in Österreich wegen politischer Absprachen allenfalls suboptimal. In EU-Mitgliedsstaaten ist gemeinschaftliche Souveränitätsausübung mit EU-Institutionen verpflichtend. Damit Reformvorhaben nicht immer wieder von der nächsten Wahl abgewürgt werden, ist das Volk darüber zu befragen. Die direkte Demokratie muss über neue Modelle von öffentlich-privater Zusammenarbeit entscheiden. Und damit gegen altösterreichische Tintenburgen, deren erkennbarer Zweck in der Verteidigung herrschaftlicher Besitzstände liegt. – Ohne nachdrückliche Anstöße von außen hat es dergleichen in Österreich allerdings noch nie gespielt.</p>
<p>Dr. Bernhard Martin ist freischaffender Mediensoziologe in Wien.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1254/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1254/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1254&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Beobachten oder Mitgestalten? &#8211; soziologie morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 08:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>soziologieheute</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beitrag von Hugo Bachinsky (soziologie heute, Februar 2010) Was die Aufgaben der Soziologie, der Sozialwissenschaft überhaupt, sind, wurde im Laufe der relativ kurzen Geschichte dieser neuen Disziplin unterschiedlich gesehen und auch heute noch existieren sehr verschiedene Ansichten. Bereits im berühmten Werturteilsstreit in den Sozialwissenschaften, der die Wiener Tagung des Vereins für Socialpolitik 1908 prägte und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1249&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Beitrag von Hugo Bachinsky</strong> (soziologie heute, Februar 2010)</em></p>
<p>Was die Aufgaben der Soziologie, der Sozialwissenschaft überhaupt, sind, wurde im Laufe der relativ kurzen Geschichte dieser neuen Disziplin unterschiedlich gesehen und auch heute noch existieren sehr verschiedene Ansichten. Bereits im berühmten Werturteilsstreit in den Sozialwissenschaften, der die Wiener Tagung des Vereins für Socialpolitik 1908 prägte und der besonders heftig zwischen den Kathedersozialisten auf der einen Seite und Max Weber und Carl Menger auf der anderen Seite ausgetragen wurde, ging es darum, ob und in welcher Weise sich Wissenschaftler in die Gesellschaftsgestaltung einmischen sollen.</p>
<p>Der große französische Soziologe Pierre Bourdieu hat immer wieder eine Lanze für die Einmischung gebrochen und die Mitgestaltung der verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche als Verantwortung der Soziologen bezeichnet, der angesehene deutsche Soziologe Richard Münch hingegen plädiert für eine konsequente Beobachterposition. Im Anschluss an Robert Lynd („Knowledge for What?“) müssen wir vielleicht in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschiedene Aufgaben der SoziologInnen unterscheiden, die auch arbeitsteilig geleistet werden könnten, aber zu einem Ganzen zu bündeln sind. Lynd meint, dass es Situationen gibt, in denen die Würde des Menschen zugrunde zu gehen droht und die – wenn überhaupt – nur mit Hilfe der Sozialwissenschaften adäquat erfasst werden können.</p>
<p>Nach der Erfassung dieser (unmenschlichen) Situationen sind entsprechende Maßnahmen zu ihrer Veränderung zu setzen, die von den Forschern (zunächst) angeregt werden müssen. Auch morgen werden die SoziologInnen vor diesem Aufgabendilemma stehen und ihre persönlichen Lösungen treffen müssen. Eine doppelte Frage ist sicher zu stellen und wird auch in Zukunft nicht leichter sein als bisher: <strong>Welche Situationen gefährden die Menschenwürde und wie können sie adäquat erfasst werden?</strong> Diese Situationserfassungen sind Voraussetzung für jedes Handeln, aber auch jede Situationserfassung bleibt unvollständig, wenn es nicht zu entsprechenden Handlungen kommt. Wir müssen sowohl die „richtigen Situationen“ finden als auch diese „richtig“ erfassen.</p>
<p>Beides ist schwierig und erfordert in Zukunft – mehr als bisher – entschlossenes und offenes Zusammenwirken möglichst vieler (unterschiedlicher) ForscherInnen in den Sozialwissenschaften. „Soziologie morgen“ könnte ein Forum werden, für das KollegInnen aus allen Bereichen gesellschaftliche Gefährdungspotentiale ermitteln bzw. ihre Erfahrungen mit diesen Potentialen weitergeben und auch Vorschläge zur adäquaten Erfassung machen und Anregungen zum Handeln geben.</p>
<p>Zunächst gilt es wichtige Trends, Megatrends und ihre Chancen- und Gefährdungspotentiale zu ermitteln, möglichst exakte (adäquate) Feststellungsmethoden zu entwickeln und selbst Gestaltungsvorschläge zu bringen oder zu solchen (fundiert) Stellung zu beziehen.</p>
<p>Alle LeserInnen werden gebeten, aufgefordert, genötigt uns ihre Meinungen über gesellschaftliche Zukunftstrends mitzuteilen, damit diese zur Diskussion gestellt werden können. Folgende drei Trends sollten in der nächsten Zeit behandelt werden: <strong>Globalisierung, Differenzierung</strong> und <strong>Individualisierung</strong> und alle Leser sind gebeten, ihre Prioritäten bezüglich dieser drei Trends unter office@soziologie-heute.at mitzuteilen. Auch weitere Anregungen sind willkommen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/soziologisch.wordpress.com/1249/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/soziologisch.wordpress.com/1249/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=soziologisch.wordpress.com&amp;blog=10143358&amp;post=1249&amp;subd=soziologisch&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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